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Doppelt erfolgreich am Wochenende

Am vergangenen Wochenende stand neben dem normalen Ligabetrieb noch der Pokalspieltag auf dem Programm. Da sich unter der Woche leider Pauline Schlotfeld verletzt hatte, ging es am Samstag nur mit sieben Spielerinnen nach Saalfeld zum Pokalspiel gegen Unterwellenborn. Hier wurden die Mädels ihrer Favoritenrolle gerecht. Die sympathischen Spielerinnen aus Unterwellenborn kämpften zwar stark, aber der Sieg des SWE Volley Teams war nie gefährdet. Nach einer knappen Stunden und  Sätzen zu acht, neun und elf hatten die Erfurterinnen das Spiel 3:0 für sich entschieden. Sie stehen somit im Pokalviertelfinale. Dieses findet am ersten Märzwochenende statt. Der Gegner wird dann der HSV Weimar sein.

Gemeinschaftsfoto mit Unterwellenborn nach dem Pokalspiel.  
  Gemeinschaftsfoto mit Unterwellenborn nach dem Pokalspiel.
 


Am Sonntag reisten die Spielerinnen zum Auswärtsspiel nach Jena. Auch hier sollte ein Sieg und damit die Revanche für die unnötige Niederlage im Hinspiel her. Zur personellen Unterstützung kam Jugendspielerin Mara Dönnecke mit.

Pünktlich 16:00 ging es los. Den besseren Start erwischten die Jenenserinnen. Doch davon ließen sich unsere Mädels nicht beirren und kämpften sich Mitte des ersten Satzes auf einen Punkt heran. Es folgten Aufschlagfehler auf beiden Seiten und somit der erste Ausgleich beim Stand von 17:17. Milena Geist legte gleich noch ein Ass nach und somit führten die Erfurterinnen zum ersten Mal. Von nun an konnte sich kein Team mehr absetzen. Es folgten Angriffsfehler beider Teams. Der darauffolgende Aufschlag konnte nicht genutzt werden und Jena holte den nächsten Punkt mit einem schönen Angriff über die Position vier. Den darauffolgenden langen Ballwechsel konnte das SWE-Volley Team für sich entscheiden und somit ging es beim Stand von 20:20 in die Endphase des ersten Satzes. Den nächsten Punkt gewannen die Mädels aus Jena und für sie am Aufschlag war nun die ehemalige Erfurter Spielerin Dominique Pfannenschmidt. Auf Grund ihres starken Aufschlags konnte Erfurt keinen Druck im Angriff aufbauen, aber dafür ging der Angriff von Jena ins Aus. Friedericke Brabetz legte mit einem schönen Angriff zum Stand von 22:21 nach. Leider landet der nächste Angriff vom SWE-Volley Team ebenfalls im Aus. Daraufhin wechselte Jena ihre Aufschlagspielerin. Doch der kurze Aufschlag Carolin Dietzes konnte unsere Mädels nicht mehr überraschen und Friedericke Brabetz versenkte auch ihren nächsten Angriff in der gegnerischen Hälfte. Der nächste Punkt ging dank eines schönen Blocks von Paula Reinisch ebenfalls an Erfurt. Den Satzball schlug Marie Belitz stark auf, sodass die USV Damen keinen Angriff aufbauen konnten und Friedericke Brabetz den Satz mit einem erneut starken Angriff über die Position vier beendete.

Erfurt startete mit derselben Aufstellung in den zweiten Satz, Jena hatte Aufschlag. Gleich der erste Punkt war hart umkämpft, leider mit dem besseren Ende für die Mädels aus Jena. Den ersten Punkt für die Erfurterinnen holt Paula Reinisch mit einem schönen Hinterfeldangriff. Es ging so weiter, wie der erste Satz geendet war: Beide Teams schenkten sich nichts und somit konnte zunächst keine Mannschaft eine Führung ausbauen. Jedoch schlichen sich einige Unsicherheiten auf Erfurter Seite ein und führten dazu, dass sich Jena mit zwei Punkten absetzen konnte. Doch davon ließen sich die Mädels nicht beirren und holten sich durch starke Angriffe aus dem Vorder- sowie Hinterfeld die Führung zurück. Doch ein starker Jenaer Block über die zwei brachte eine Drei-Punkte-Führung für Jena. Trainerin Katja Franz nahm daraufhin die erste Auszeit. Diese erfüllte schon einmal ein Ziel: Der nächste Aufschlag von Jena ging ins Netz und Marie Belitz konnte mit einem schönen Aufschlag ihrerseits gleich noch einen Punkt nachlegen. Es folgte ein langer Ballwechsel mit starker Abwehraktion von Paula Mertten gegen den Angriff von Conny Spangenberg. Doch leider ging dieser Punkt an Jena. Auch der nächste Ball war hart umkämpft. Da die Erfurterinnen einen kurz hinten den Block gelegten Ball nicht mehr bekamen, behielt Jena den Aufschlag. Dann versprang unseren Mädels die folgende Annahme und Jena lag mit vier Punkten in Führung. Ein starker Angriff von Friedericke Brabetz sowie zwei schöne Angriffe von Paula Mertten brachten Erfurt wieder auf einen Punkt heran. Doch die USV-Damen holten sich die nächsten drei Punkte und gingen mit 21:18 in die Endphase des zweiten Satzes. Katja Franz nahm darauf ihre zweite Auszeit. Wieder zurück auf dem Feld, verwandelt Milena Geist den nächsten Angriff. Der nächste Punkt ging ebenfalls an Erfurt. Die Mädels waren nun wieder auf einen Prunkt dran. Nun nahm der Jenenser Trainer Bork Immisch seine erste Auszeit. Auch diese zeigte Wirkung, denn Jena konnte wieder auf zwei Punkte davon ziehen. Es kam zum Zuspielerwechsel auf Erfurter Seite: Antonia Greskamp kam für Marie Belitz. Mit einem starken Aufschlag gewann Jena auch den nächsten Punkt und hatte somit Satzball. Dieser landete leider auf der Erfurter Seite im Netz und somit stand es 1:1 nach Sätzen.

Die Erfurterinnen starteten besser in den 3. Satz und gingen mit zwei Punkten in Führung. Doch Jena ließ sich nicht verunsichern und blieb dran. Ein starkes Zuspiel von Marie Belitz wurde durch einen schönen Angriff von Paula Mertten verwertet und auch Friedericke Brabetz legte mit einen starken Angriff nach. Beim Stand von 9:5 nahm Jenas Trainer seine erste Auszeit. Doch Erfurt behielt das Aufschlagsrecht und Sophie Tauchert legte gleich noch ein Ass nach. Ein Fehler beim Hinterfeldangriff führte zum Aufschlagsrechtwechsel. Aber die SWE-Mädels holten sich dank eines Angriffs über die vier den Ball zurück. Es stand nun 13:7. Als nächstes schlug Paula Mertten stark auf und ein gekonnter Leger von Marie Belitz am Netz führte zum Stand von 15:7. Zwei Starke Angriff von Jena sowie ein kurzer Aufschlag von Lisa Breitsprecher brachten drei Punkte in Folge für Jena. Aber davon ließen sich die Spielerinnen aus Erfurt nicht beirren und verwandelten ihren nächsten Angriff. Marie Belitz ging beim Stand von 17:10 an den Aufschlag und wehrte den nächsten Angriff von Carolin Schmidt aus Jena spektakulär ab, sodass die Erfurter Volleyballerinnen im Ballbesitz blieben. Leider segelte der nächste Aufschlag ins Aus. Paula Reinisch holte das Aufschlagsrecht mit einem starken Angriff über die Position vier zurück und Friedericke Brabetz legte mit einem scharfen Angriff noch einen zweiten Punkt nach. Es stand nun 21:11. Jena schien in dieser Phase nicht mehr viel dagegen setzen zu können. Ein Netzroller brachte ihnen den nächsten Punkt, aber die Erfurterinnen holten sich den Ballbesitz sofort wieder zurück. Milena Geist brachte mit starken Aufschlägen die nächsten Punkte auf das Erfurter Konto, verschlug jedoch den Satzball.  Aber so konnte Marie Belitz nach starker Annahme noch einmal Paula Mertten in Szene setzen, die mit einem schönen Schlag über die Schulter den Satz zumachte. 25:13 gewannt das SWE Volley- Team seinen zweiten Satz.

Der 4. Satz begann wieder mit langen Ballwechseln. Trotz starker Blockarbeit über die Positionen vier und zwei entschied erneut Jena diese für sich. Aber die SWE Volley-Mädels blieben konzentriert und gewannen dank Aufschlägen von Friedericke Brabetz, starker Angriffe von Paula Reinisch, Melina Geist und Sophie Tauchert sowie starker Mannschaftsleistung in der Abwehr die nächsten vier Punkte in Folge. Doch auch die Jenenserinnen können stark angreifen und kamen wieder auf einen Punkt heran. Ein Block von Paula Reinisch über zwei und starke Aufschläge von Melina Geist brachten die Drei-Punkte-Führung zurück. Beim Stand von 7:4 nahm das Team aus Jena seine erste Auszeit. Doch davon ließ sich Melina  Geist nicht verunsichern und legte drei weitere Aufschläge nach. Nach starkem Einsatz der Jenaer Spielerinnen gewannen diese den nächsten Punkt und Dominique Pfannschmidt servierte gleich noch einen starken Aufschlag hinterher, den die Erfurterinnen nicht kontrollieren konnten. Ein genialer Leger von Marie Belitz brachte Erfurt erneut in Ballbesitz beim Stand von 11:6. Die nächsten zwei Punkte gingen wiederum an Jena. Aber konstante Abwehrleistung, starke Angriffe von Friedericke Brabetz und Melina Geist sowie Paula Merttens scharfe Aufschläge führten zum Ausbau der Führung auf 15:8. Jena schaffte es in dieser Phase nicht mehr als einen Punkt für sich zu gewinnen. Somit nahm der Jenenser Trainer  beim Stand von 17:9 seine letzte Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Die nächsten drei Punkte gingen an Jena, sodass auch Katja Franz eine Auszeit nahm, um den Lauf der Jenaerinnen zu unterbrechen. Dies gelang jedoch nicht, da die SWE-Mädels die starken Angriffe der Jenaer Mitelblockerinnen nicht kontrolliert abwehren konnten.

Somit gingen auch die nächsten zwei Punkte an Jena. Katja Franz reagierte mit einem Zuspielerwechsel. Daraufhin gewannen die Erfurterinnen den nächsten Punkt. Jedoch gingen die nächsten zwei Punkte erneut an das USV Team. Beim Stand von 18:16 wechselte die Erfurter Trainerin die Zuspielerinnen zurück und Paula Reinisch verwandelte ihre nächsten zwei Angriffe zu direkten Punkten. Ein Aufschlagfehler brachte Jena in Ballbesitz, aber Paula Reinisch verwandelte auch ihren dritten Angriff in Folge zu einem Punkt und ging dann zum Aufschlag. Den folgenden Angriff schlug Jena ins Aus, es fehlten noch drei Punkte bis zum Sieg. Aufschlagfehler auf beiden Seiten führten zum Stand von 18:23. Auch Lisa Breitsprecher weiß wie man als Zuspieler mit gelegten Bällen Punkte macht und holte dadurch den nächsten Punkt für ihr Team. Den darauffolgenden Aufschlag beantwortete Friedericke Brabetz mit einem Angriffspunkt. Es stand nun 24:20 und Erfurt entschied mit starker Abwehr von Sophie Tauchert und Ruhe den letzten Punkt für sich. 

Eine starke geschlossene Mannschaftsleistung führte zur geglückten Revanche. Am nächsten Samstag  steht das SWE Volley-Team 16:00 wieder auf dem Parkett. Diesmal zu Hause in der Sporthalle am Sportgymnasium Erfurt. Gegner wird das Team aus Borna sein. Auch hier gab es eine unnötige Niederlage im Hinspiel. Das soll diesmal anders werden. Daher würden sich unsere Mädels sehr über zahlreiche Unterstützung von der Zuschauertribüne freuen.

JK

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